Recycling-Unternehmen Knepper - Gesundheit erhalten und fördern

Für die meisten Arbeitnehmenden ist der Wohlfühlfaktor am Arbeitsplatz heute ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl des Arbeitgebers. Für Unternehmen wiederum ist es wichtig, die Gesundheit und Leistung ihrer Mitarbeitenden zu erhalten und zu fördern. Denn Fachkräfte werden zunehmend knapp. Ein professionelles betriebliches Gesundheitsmanagement kann die Bedürfnisse beider in Einklang bringen, wie das Beispiel der Wilhelm Knepper GmbH & Co. KG aus Lippstadt zeigt.

„Wir möchten durch gesundheitsfördernde Maßnahmen unseren Mitarbeitern in erster Linie die Wertschätzung des Unternehmens entgegenbringen, da wir als Unternehmen auch eine Fürsorgepflicht gegenüber unseren Angestellten haben.“, begründet der Leiter des Personalwesens von Knepper, Alois Schultza, mithilfe der REVITALIS GmbH ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zu implementieren.

Die REVITALIS GmbH handelt dabei nach dem Ansatz der Salutogenese: Das in den siebziger Jahren von dem Medizinsoziologen Aaron Antonovsky entworfene Modell beschäftigt sich mit den Eigenschaften, die ein Mensch braucht, um gesund zu werden und es auch zu bleiben. „Die Anforderungen eines Unternehmens an den Mitarbeiter müssen mit dessen Belastbarkeit in Einklang gebracht werden, um die beste Ausschöpfung seiner Ressourcen zu gewährleisten“, so Frank Bertelsmeier, Geschäftsführer der REVITALIS GmbH.

Alternativ Knepper

In der Praxis funktioniert das so: Als externer Gesundheitsmanager bildet REVITALIS die Schnittstelle zwischen der Steuerungs- und Maßnahmenebene. Ziel ist, die einzelnen Bereiche des BGM so miteinander zu verzahnen, dass Schultza es als interner Gesundheitsmanager optimal für das Unternehmen nutzen kann. Dazu werden vierteljährliche Treffen zwischen den Akteuren der jeweiligen Bereiche, wie Betriebsarzt und externe Sicherheitsbeauftragte, einberufen, um auf Bedarfe aufmerksam zu machen und anschließend entsprechende Maßnahmen in die Wege zu leiten: Mitarbeiterbefragungen in den Abteilungen geben darüber Auskunft, wie zufrieden diese mit den Gegebenheiten im Büro, beispielsweise der Ergonomie am Arbeitsplatz sind. So erfuhr das Unternehmen, dass einige Mitarbeitende den dynamischen Öffnungswinkel des Bürostuhls nicht verwendeten. Ein sogenannter Sitzpass zeigt ihnen seitdem, wie der Bürostuhl optimal genutzt und der Arbeitsplatz gesundheitsförderlich gestaltet werden kann. Außerdem werden im Rahmen des persönlichen Gesundheitsmanagements (PGM) halbjährliche Präventionschecks zur Überprüfung des aktuellen Gesundheitszustands und der körperlichen Belastbarkeit der Mitarbeitenden angeboten: Stresssymptome wie Herz-Kreislaufbeschwerden oder Rückenschmerzen werden so frühzeitig erkannt und können über Empfehlungen für entsprechende Präventionskurse wie Achtsamkeits- oder Rückentraining behandelt werden. Für diese Kurse ist eine Bezuschussung vonseiten der gesetzlichen Krankenkassen nach dem §20 SGB V möglich.

Bertelsmeier: „Ziel dieser Kurse ist, die Mitarbeiter zu erreichen und sie mittel- bis langfristig an körperliche Aktivitäten heranzuführen. Damit sie auch nach Beendigung dieser Kurse aktiv bleiben, setzen wir mit einem breiten Angebot unterschiedlichster Art neue Reize.“ Hierbei können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem betriebseigenen Kursbuch von Yoga über Kung Fu bis hin zu Aqua Cycling frei wählen. Die Hälfte der Kurskosten trägt Knepper und sieht sich in seiner Investition bestätigt: „Bisher erreichen wir circa 30 Prozent der Belegschaft mit unseren Maßnahmen – Tendenz steigend. Denn, dass die Kurse helfen und auch Spaß machen, spricht sich im Unternehmen herum und wir erreichen mehr und mehr Angestellte“, sagt Schultza.

Die Wertschätzung gegenüber ihren Mitarbeitenden, die die Firma Knepper durch das BGM kultiviert, kommt nicht nur beim bestehenden Personal an, sie strahlt auch nach außen. Schultza: „Die Bewerber haben heutzutage Ansprüche an Unternehmen und legen Wert auf eine gesunde Work-Life-Balance. Sie informieren sich vorher, wie ihr potenzieller Arbeitgeber seine Mitarbeiter behandelt. Dass wir über ein ganzheitliches BGM-Konzept mit einem breiten Sportangebot verfügen, kommt in den Bewerbungsgesprächen positiv an.“

Die Investition in das BGM zahlt sich vor allem auch auf lange Sicht aus, denn: „Neue Mitarbeiter zu gewinnen und einzuarbeiten kostet viel Zeit und Geld. Es ist also wichtig, Fachkräfte zu halten, und das tun wir, indem wir sie als das wertschätzen, was sie sind – das höchste Gut des Unternehmens“, sagt Schultza.

Betriebliches Gesundheitsmanagement beim Recycling-Unternehmen Knepper, Bild 3

Kontakte:
Wilhelm Knepper GmbH & Co. KG
Alois Schultza
Tel.: 02941 284180
a.schultza@knepper-recycling.de

 

REVITALIS GmbH
Frank Bertelsmeier
Tel.: 02941 2868860
Frank.bertelsmeier@re-vitalis.de