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Homeoffice in der Corona-Arbeitsschutzverordnung

Am 27. Januar 2021 ist die neue Corona-Arbeitsschutzverordnung in Kraft getreten. Seitdem müssen Unternehmen ihren Beschäftigten Homeoffice anbieten, sofern keine betrieblichen Gründe entgegenstehen.

Die neue Corona-Arbeitsschutzverordnung soll das Infektionsrisiko am Arbeitsplatz senken. Durch eine stärkere Nutzung der Arbeit im Homeoffice werden Kontakte zwischen Beschäftigten möglichst reduziert, ohne dass die wirtschaftliche Aktivität der Unternehmen eingeschränkt wird. Beschäftigte sind jedoch nicht dazu verpflichtet, dem Angebot ihrer Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber nachzukommen.

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung ist aktuell befristet bis zum 30. Juni 2021 gültig. Mit ihr setzt die Bundesregierung eine Verabredung aus dem Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder um. Neben der Ermöglichung der Arbeit im Homeoffice enthält sie zudem Regelungen zum Arbeitsschutz der Beschäftigten, die nicht von zu Hause aus arbeiten können oder wollen.

Beschäftigte, deren Arbeitgeberinnen oder Arbeitgeber Homeoffice ohne triftige Gründe nicht anbieten, können diese Verstöße über ein Formular anonym beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen melden.

Sie finden die gültige Corona-Arbeitsschutzverordnung sowie eine Liste häufig gestellter Fragen auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Weitere Informationen zur Corona-Arbeitsschutzverordnung erhalten sie außerdem auf der Website des Landesinstituts für Arbeitsgestaltung NRW.