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Beratung bei Arbeitsausbeutung

Auch Personen, die von Arbeitsausbeutung betroffen sind, können ab dem 1. Januar 2021 die Beratungsleistungen einer "Beratungsstelle Arbeit" in Anspruch nehmen. Die Beratung ist für hilfesuchende Personen kostenlos und vertraulich.

Die ab 2021 geförderten „Beratungsstellen Arbeit“ führen nicht nur die Förderung der bisherigen Erwerbslosenberatungsstellen fort, sondern haben einen neuen Schwerpunkt im Bereich der Arbeitsausbeutung. Als arbeitsausbeuterisch sind Beschäftigungsverhältnisse einzuordnen, bei denen vorgeschriebene – gerechte und angemessene – Arbeitsbedingungen umgangen werden. In der Beratung wird besonderer Wert auf die Zusammenarbeit mit Sprachdiensten gelegt, um möglichst eine Verständigung in der Landessprache zu gewährleisten.

Einen wichtigen Teil der Beratungsarbeit bildet außerdem die Unterstützung der Ratsuchenden bei der Suche nach Rechtsanwälten. Die Beratung soll aufsuchend vor Ort, in Sprechstunden, telefonisch oder digital stattfinden. Viele der „Beratungsstellen Arbeit“ bringen bereits Erfahrungen mit der Zielgruppe der prekär beschäftigten Personen mit.

Die bestehenden Projekte des Landes und Bundes in Nordrhein-Westfalen zur Beratung gegen Arbeitsausbeutung werden mit den neuen „Beratungsstellen Arbeit“ in einem Beratungsnetzwerk kooperieren.

In jeder der 53 Gebietskörperschaften (Kreise und kreisfreie Städte) in Nordrhein-Westfalen gibt es mindestens einen Standort einer Beratungsstelle Arbeit.

Auf der Website des MAGS NRW können Sie über ein Online Tool um eine Beratungsstelle Arbeit in Ihrer Nähe finden.

Hier finden Sie weitere Informationen über die Beratung und Hilfen für ausländische Beschäftigte.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Angebot der Beratungsstellen Arbeit.