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Umwandlung von Minijobs

Eine Aufstockung der Arbeitszeit bietet nicht nur neue berufliche Perspektiven. Mit der Umwandlung des Minijobs in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wird auch eine bessere soziale Absicherung erreicht. Hierzu zählen unter anderem ein Anspruch auf Krankengeld, Rehabilitationsleistungen, Anspruch auf Leistungen bei Arbeitslosigkeit sowie eine Absicherung bei Erwerbsminderung. Und: Wer mehr arbeitet, kann dadurch – je nach Ausmaß der Arbeitszeiterhöhung und der Steuerklasse - auch mehr verdienen. Die Auswirkungen sind im Einzelfall zu prüfen.

Das Projekt

Seit dem Jahr 2012 wird das Thema „Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung“ durch die Landesregierung Nordrhein-Westfalen begleitet und von der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit unterstützt.

Die Jobcenter in NRW entfalten zahlreiche Aktivitäten, um die Umwandlung von Minijobs zu fördern. Um mehr darüber zu erfahren, werden eine Online-Befragung aller Jobcenter in Nordrhein-Westfalen durchgeführt und ein Bericht über die Erfahrungen und aktuellen Aktivitäten der Jobcenter in diesem Themenfeld erstellt. Dabei werden auch die Auswirkungen der arbeitsmarktpolitischen Veränderungen der letzten Jahre (u. a. die Anhebung der Minijobverdienstgrenze und das Teilhabechancengesetz) beleuchtet. Ein Kernpunkt des Berichts sind Beispiele guter Praxis. Auf dieser Basis sollen weitere Unterstützungsangebote passgenau entwickelt werden.