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Entwurf für Rechengrößen der Sozialversicherung liegt vor

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat einen Entwurf für die Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2021 vorgelegt. Diesem müssen nun noch die Bundesregierung und der Bundesrat zustimmen.

Die Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung setzt die Anpassung der maßgeblichen Rechengrößen der Sozialversicherung fest. Die Anpassung basiert auf der Einkommensentwicklung des vergangenen Jahres (hier: 2019). Anhand gesetzlicher Bestimmungen werden die Werte mittels Verordnung festgelegt. So erhöht sich die Bezugsgröße in der Sozialversicherung auf 3.290 Euro/Monat (2020: 3.185 Euro/Monat). Die Bezugsgröße (Ost) steigt auf 3.115 Euro/Monat (2020: 3.010 Euro/Monat). Die Bezugsgröße wird unter anderem für die Festsetzung der Mindestbeitragsbemessungsgrundlagen für freiwillige Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung und für die Beitragsberechnung von versicherungspflichtigen Selbständigen in der gesetzlichen Rentenversicherung angewendet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales hier.